Element Wasser


..Raumfeuchtigkeit I Dampfdruck, Sorptions-Oberflächen I Trinkwasserreinheit I
___Atmende Wände I Schimmelfreiheit

Raumfeuchtigkeit

Energiesparen bedeutet heutzutage, die Häuser luftdicht und überproportional zu dämmen. Der daraus resultierende schlechte Feuchteausgleich muss über Zwangsbelüftungen (wird umschrieben mit kontrollierter Be- und Entlüftung) geregelt werden. An den dichten Fenstern bildet sich meist auf der Silikondichtung Kondensfeuchte, die dann zu Schimmelbildung führen kann. Die jährlich angedachte, gesetzlich verordnete hygienische Überprüfung der Belüftungsanlagen wurde in der EnEV Novellierung wieder nicht integriert, um die Baufamilien nicht zu verunsichern.

Wenn die Kosten für diese fachmännische Hygienekontrolle in die Energiekosten mit eingerechnet werden – ist die viel gepriesene Effizienz solcher Energiesparhäuser in Frage zu stellen.


Dampfdruck, Sorptions-Oberflächen

Zugdichte, jedoch Dampfdruck ausgleichende Fenster, hoch sorptionsfähige Oberflächen (Lehm- und Kalkwände, geölte Massivholzböden, Massivholzdecken) ermöglichen einen ausgeglichenen Feuchtehaushalt. Meist ist eine 2-3 mal tägliche Stoßlüftung im Biolehmhaus völlig ausreichend.
Deshalb sind im Biolehmhaus keine Zwangsbelüftungen notwendig und ein über den Jahresverlauf relativer Luftfeuchtegehalt von ca. 50% mit +/- 5% Schwankung ist gegeben.


Trinkwasserreinheit

Einen großen Stellenwert messen wir der Trinkwasserqualität zu, weichmacherfreien Brauchwasserleitungen, vitalisierender Wasserbehandlung und mechanischer Entkalkung.

Für Biolehmhaus ist die Wasservitalisierung mit dem UMH-System ein Muss, unser degeneriertes und Schadstoff belastetes Wasser kann über die Verwirbelung und Informationsprogrammierung wiederbelebt werden. Nähere Informationen erhalten Sie gerne im persönlichen Beratungsgespräch!


Atmende Wände

Auch ökologische Dämmstoffe reagieren bei Feuchte mit schlechteren Dämmwerten
(Faustformel= 1% Feuchtezunahme ergeben 5% Dämmverlust).

Dampfbremsen verhindern eine zu schnelle Durchfeuchtung, jedoch immer nur in eine Richtung (von innen/warm nach außen/kalt – Dampfdruckgefälle = gilt heute als anerkannte Regel).

Verpilzte und veralgte Fassaden zeigen deutlich, dass in der Natur auch die Durchfeuchtung von außen/warm nach innen/kalt stattfinden kann, und somit eine Trocknung der Dämmung sich langsam oder gar nicht vollzieht.

Schilfrohrdämmung überragt mit seiner Feuchteunabhängigkeit (minimalster Dämmverlust auch bei Durchfeuchtung) alle anderen ökologischen Dämmstoffe, indem sie extrem schnell wieder abtrocknen kann, durch den Silikatgehalt Pilz hemmend wirkt, minimalsten Energieaufwand für die Herstellung benötigt und ein einjährig nachwachsender Rohstoff ist.


Schimmelfreiheit

Bei Biolehmhaus-System wird durch die Trockenbausysteme sehr wenig Wasser verbraucht, dies garantiert: keine Neubaufeuchte, Schimmelbildung und Trockenheizen des Neubaus.





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