Mit der Natur in Synergie bewährte Wege nutzen.


..Technische Aspekte I Gesundheitliche Aspekte I Energiesparen mit biolehmhaus

Ganz bewusst setzt Biolehmhaus die Synergieeffekte der Strahlungswärme, Massenspeicherung und kostenlosen Sonnenenergie ein. Leider wird in der ENEV (Energiesparverordnung) diese Synergie rechnerisch nicht berücksichtigt, was dazu führt, dass pauschalisierte Formeln und Berechnungen nicht zu einem realen Ergebnis führen. Aus unserer Sichtweise wiegt der scheinbar energiesparende Vorteil eines Passivhauses nicht die gesundheitsfördernde Bauweise des Biolehmhaus auf. Der Trend zu extrem hoher Dichtigkeit sowie der damit verbundenen überproportionierten Dämmung der Außenhülle sowie Fenster, birgt in sich verschiedenartigste Problematiken.


Diese sind zum Beispiel:










Technische Aspekte

Der notwendige "Blower-Door-Test" zeigt einen sehr markanten Schwachpunkt, und zwar die Luftundichtigkeit. Diese empfindliche Luftdichtungsebene kann durch ein nachträglich entstehendes Loch, z.B. durch Schrauben, Nägel usw. dauerhafte Schäden (Durchfeuchtung der Dämmebene usw.) verursachen. Mit Stopfen und Klebedichtstreifen werden dann die Schwachpunkte geflickt. Eine dauerhafte Klebesicherheit über ein normales Hauslebensalter gibt es unseres Wissens nicht. Gerade auch an hoch belastenden, bauphysikalischen Übergängen (z.B. Fenster, Temperatur, Feuchtigkeit, mechanische Belastungen), sind die nach DIN usw. vorgegebenen Dichtungstechniken noch ohne langfristige Erfahrungswerte.


Gesundheitliche Aspekte 

Generell muss in dichten, hoch gedämmten Häusern mit kontrollierten Lüftungsanlagen der ständigen Gefahr der erhöhten Luftschadstoffe und Kondensatbildung (Schimmel) entgegen gewirkt werden. Diese unumgängliche Luftaustauschlösung birgt in sich eine hygienische Verunreinigung der Lüftungsanlage. Die bereits in anderen Ländern gesetzlich vorgeschriebene jährliche hygienische Überprüfung und Reinigung der Lüftungsanlage durch ausgebildete Hygieniker (Kosten ca. 800,- bis 3.000,- €/a) wurde in die ENEV trotz fertiger Ausarbeitung nicht integriert, um die Bauherren "nicht zu verunsichern".

Ein Widerspruch liegt in den gesetzlichen Vorgaben von einerseits hoher Luftdichtigkeit und andererseits der bis zu 20fachen geforderten kompletten Luftwechselrate per 24 Std. für ein Haus!
Relativ unbekannt ist auch, dass bei modernen Kombinationsbaustoffen wie z.B. Laminat, Farben, Möbel zum Teil erhöhte Schadstoffausgasungen über Monate/Jahre bestehen und somit wie bereits erwähnt gesundheitliche Störungen auslösen können. Ebenso kritisch betrachten wir die linearen Steuerungen der Lüftungsanlagen. Zwischenzeitlich gibt es sogar die Option einer Partysteuerung, um die Luftqualität "aufrecht" zu erhalten.



Wie löst Biolehmhaus die Problematik des Energiesparens und der CO2-Belastung?

Die U-Werte unserer Außenhülle, der Wand, des Daches sowie der Fenster werden über die Berechnungsformel der ENEV als mittelmäßig eingestuft. Der somit tatsächliche Verbrauch von Wärmeenergie kann daraus auch nicht ermittelt werden, da für Strahlungswärme und Massenspeicherung nicht die thermodynamischen Formeln (Grundlage der ENEV), sondern die der Quantenphysik (Hohlraumstrahlung) erforderlich sind.

Ein Aufheizen der Außenhülle durch die Sonne ist die kostengünstigste Wärmeenergie, die gerade im Winter durch die tiefer liegende Sonne sehr effizient sein kann. Unsere mind. 15 cm dicke Massivlehmwand mit mindestens 12 cm dicker Hanfdämmung ergeben eine optimale Kombination von Massespeicherung und Temperaturdurchgängigkeit. Eine warme Außenhülle mit extrem langsamer Temperaturphasenverschiebung von innen nach außen sowie von außen nach innen garantiert angenehme, dauerhafte Energie sparende Kühle im Sommer sowie Wärme im Winter. Der tatsächliche Jahresverbrauch liegt bei ca. 35-45W/m2, was unser Energieingenieur M. Günther im Energiepass dokumentiert.

Die hoch gelobten Isolierglasfenster mit den Super U-Werten bergen in sich aus unserer Sicht drei ausschlaggebende Nachteile gegenüber Verbundglas- oder Kastenfenstern:

1 I Die in den Isolierglasfenstern mit Gas, u.a. Argon bzw. Krypton, gefüllten Fenster, sind 1000 Mal klimaschädlicher als CO2. Eine totale, dauerhafte Dichtigkeit ist uns nicht bekannt.

2 I Die hervorragende Eigenschaft des Schall- und Vibrationsschutzes ist bei unseren Fenstern weitaus stärker als bei den Isolierglasfenstern.

3 I Das gesundheitsfördernde, natürliche Sonnenlichtspektrum mit seiner Bakterien tötenden (UV-Licht) und vitalisierenden Wirkung (antidepressiv usw.) wird bei den Isolierglasfenstern durch die Metallbedampfung und Gasfüllungen bis zu 85% gemindert. Vergrautes, Lichtfarbenspektrum armes Licht ist z.B. Mitverursacher von Depressionen, Müdigkeit, des Sick Building Syndroms usw. Unsere einfach verglasten Verbundfenster gewähren ein natürliches gesundheitsförderndes Licht. Wenig bekannt ist auch, dass die Strahlungswärme-Frequenz unserer Wandheizung oder Wärmeleisten nicht durch einfach verglaste Fensterscheiben dringen kann. Ein großer Verlust von Wärmestrahlung ist somit nicht gegeben. 
Eine einfache innen liegende Dichtung in unseren Fenstern ermöglicht den natürlichen hydraulischen Luftausgleich. Zugerscheinungen sind durch die geringe „Undichtigkeit“ ausgeschlossen.


Fazit                                                                        

Die Grundlage unserer Energiespar-Synergien kommt durch die pauschalisierten Berechnungsformeln der ENEV nicht zum Ausdruck, diese können somit kein vergleichbares Ergebnis zu einer realistischen Bewertung liefern. Durch eine Erhöhung der Dämmstoffdicke ist jede gewünschte „U-Wert-Vorgabe“ möglich.



Ausweg

Gesundes Raumklima und Energiesparen:
Hochsorptionsfähige Lehmwände, ca. 60 Tonnen im EFH, Bakterien tötende Sonnenlichtwirkung, Schadstoff neutralisierende Eigenschaften von Lehm und Kalk, Strahlungswärme, die nicht die Luft als Wärmeträger nützt, sondern Masse, ermöglichen, dass 3-4 Luftwechselraten pro Tag gegenüber Lüftungsanlagen mit bis zu 20 Luftwechselraten, völlig ausreichen.

Basis unseres Energiesparkonzeptes ist eine gesundheitsfördernde Wärme sowie Effizienz von Dämmung und Wärmeerzeugung.





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